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AccuScreen TEOAE (UNHS) Modul

TEOAE-Screening kombiniert mit Signalstatistik – für eine objektive und reproduzierbare Bewertung im Neugeborenen-Hörscreening

Das Accuscreen TEOAE (UNHS) Modul ermöglicht ein sicheres und effizientes Hörscreening bei Neugeborenen.


Im TEOAE (UNHS) Modus erfolgt eine automatische JA/NEIN-Auswertung auf Grund einer signalstatistischen Bewertung und erfüllt damit die Anforderungen der 1. Stufe des UNHS (Universellen Neugeborenen Hörscreenings) gemäß dem GBA.


Der TEOAE (UNHS) Modus ist als reiner Screening-Test konzipiert und arbeitet mit einem signalstatistischen Abbruchkriterium. Dieses Abbruchkriterium basiert auf einem festen signalstatistischen Schwellenwert mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von lediglich 0,3 % (entspricht einer Sicherheit von 99,7 %). Dadurch ist die Messsicherheit im Vergleich zu klassischen TEOAE-Screenings, die auf einem festen Signal-Rausch-Verhältnis von 4 dB oder 6 dB basieren, deutlich höher. Gleichzeitig ermöglicht das signalstatistische Verfahren eine objektive und reproduzierbare Entscheidungsfindung bei in der Regel kürzeren Messzeiten.

TEOAE - Tutorial

AccuScreen Messmenü
AccuScreen Messauswahl

Im OAE-Bereich stehen je nach Gerätekonfiguration zwei unterschiedliche Messmodi zur Verfügung: Einmal der TEOAE-Modus und einmal der DPOAE-Modus.


Der TEOAE-Modus ist speziell für das Neugeborenen-Hörscreening ausgelegt, während der DPOAE-Modus für die weiterführende audiologische Diagnostik eingesetzt wird.

TEOAE - Kalibrierung
AccuScreen TEOAE - Kalibrierung

Die TEOAE-Kalibrierung des AccuScreen ist eine automatische In-situ-Anpassung des Stimuluspegels an die akustischen Verhältnisse im individuellen Gehörgang. Gleichzeitig dient die Kalibrierungsphase der Kontrolle einer ausreichenden und stabilen akustischen Ankopplung der Sonde.


Da jeder Gehörgang – insbesondere in Abhängigkeit von Alter und anatomischer Größe – individuell ist, wird im ersten Schritt der Stimuluspegel automatisch an das jeweilige Gehörgangsvolumen angepasst. Dadurch wird eine korrekte Pegelabgabe im kalibrierten Gehörgang gewährleistet.


Die Messsonde ist mit zwei Lautsprechern ausgestattet. Im zweiten Schritt wird die Symmetrie beider Lautsprecher überprüft. So kann sichergestellt werden, dass kein Lautsprecher beispielsweise durch Cerumen, Feuchtigkeit oder andere Einflüsse beeinträchtigt oder teilweise verschlossen ist.


Im letzten Kalibrierschritt wird geprüft, ob Sonde und Ohrstöpsel korrekt positioniert sind und der Gehörgang akustisch dicht abgeschlossen ist. Eine unzureichende Abdichtung würde die Messqualität negativ beeinflussen.


Im Kalibriermodus kann zwischen einem Expertenmodus mit detaillierten Anzeigen und einem einfachen Ampelmodell zur schnellen und intuitiven Beurteilung umgeschaltet werden.

TEOAE - PASS
AccuScreen TEOAE PASS

Der TEOAE-Quick-Modus ist als reiner Screening-Test konzipiert und arbeitet mit einem signalstatistischen Abbruchkriterium. Dieses Abbruchkriterium basiert auf einem festen signalstatistischen Schwellenwert mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von lediglich 0,3 % (entspricht einer Sicherheit von 99,7 %).


Dadurch ist die Messsicherheit im Vergleich zu klassischen TEOAE-Screenings, die auf einem festen Signal-Rausch-Verhältnis von 4 dB oder 6 dB basieren, deutlich höher.

TEOAE - REFER
AccuScreen TEOAE REFER

Ein auffälliges TEOAE-Ergebnis bedeutet, dass während der Messung keine eindeutige otoakustische Antwort nachgewiesen werden konnte. Es ist nicht automatisch mit einer Hörstörung gleichzusetzen.


Unzureichende Messbedingungen, beispielsweise durch Fruchtwasser oder andere Flüssigkeitsreste im Gehörgang bzw. Mittelohr, können dazu führen, dass keine eindeutige TEOAE-Antwort nachgewiesen wird und die Messung als auffällig bewertet wird.


Der häufigste Grund dafür, dass eine vorhandene otoakustische Emission nicht erfasst wird, sind Probleme bei der Schallübertragung.


TEOAE - Video - Tutorial

TEOAE (UNHS) Modul