Die Auswahl der Messungen richtet sich primär danach, ob es sich um ein diagnostisches System für die Praxis (Klasse 2) oder ein klinisches System (Klasse 1) handelt.
Tymp Erweiterungsmodul
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Der Bochumer Auditive Sprach und Diskriminierungstest (BASD) prüft bei Kindern zentrale auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsleistungen. Er umfasst drei Untertests für nichtsprachliche Reize (Dauer, Intensität, Frequenz) und zwei für sprachliche Merkmale (Artikulationsort, Stimmhaftigkeit). Die Durchführung erfolgt spielerisch als elektronisches Memoryspiel und dauert rund 15–20 Minuten. Durch ein adaptives 3-AFC-Verfahren werden individuelle Diskriminationsschwellen zuverlässig ermittelt. Der Test wurde an 158 Kindern validiert und an einer weiteren Stichprobe mit 293 Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren normiert. Er dient der frühzeitigen Erkennung auditiver und sprachlicher Entwicklungsrisiken.
Insgesamt stellt der BASD ein modernes, effizientes und kindgerechtes Instrument zur Erfassung auditiver Diskriminationsleistungen dar. Er verbindet wissenschaftliche Präzision mit einem motivierenden Testdesign und liefert damit wertvolle Informationen für die klinische, pädagogische und therapeutische Praxis.
Tymp - Tutorial
Als Eingangstest ist die Reflexschwelle bei der gewünschten Frequenz erforderlich.
Der Reflex-Decay Test wird in der Regel 10dB über der Reflexschwelle durchgeführt.
Daher ist als Eingangstest die Reflexschwelle bei der gewünschten Messfrequenz erforderlich.
Die Darstellung der Teilergebnisse erfolgt in Abhängigkeit des jeweiligen Untertests.
Bei der Frequenzauflösung wird beispielsweise die Diskriminationsschwelle angegeben.
Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Auswertung des jeweiligen Untertests.
Messverlauf der Diskriminationsschwelle